Corporate Design von Mohl Web & Apps: der Frenchie

Auf dieser Webseite findet man viele Fotos von französischen Bulldoggen – kurz „Frenchies“ genannt. Seit circa 8 Jahren lebe ich mit Frenchies im Haushalt zusammen. In dem aktuellen Foto oben sind links Bruno und rechts Manky zu sehen.

Elly

Mein erster Hund, Elly, kam zu Anfang des Jahres 2015 zu uns. Meine Kinder waren ausgezogen, mit meinem Mann führte ich eine Wochenendehe. Ich war somit von Sonntagabend bis Freitagabend alleine im Haus. In dieser Situation war ich nach einem Jahr reif für einen Hund. Da kam meine ältere Tochter auf mich zu und sagte mir, dass eine Freundin von ihr aus beruflichen Gründen umziehen werde und in der neuen Wohnung ihren Hund nicht mehr halten durfte. Für Elly entschied ich mich aber erst, nachdem meine Tochter mich überzeugte, sie nur mal einen halben Tag bei mir zu lassen. Danach war es um mich geschehen. Ellys Foto ist auf der Seite „WordPress Agentur“ zu sehen. Sie hatte einen schweren Herzfehler und starb leider schon im Alter von 9 Jahren.

Manky

Als zweiter Hund kam Manky in mein Haus. Elly war zu diesem Zeitpunkt 8,5 Jahre alt und ihr Gesundheitszustand hatte sich durch eine Krebserkrankung weiter verschlechtert. In Anbetracht des absehbar nahenden Todes von Elly baten mich meine Kinder mir einen zweiten Hund zuzulegen. Ich, alleine, ohne Hund, das wäre keine tragbare Situation. Zu diesem Zeitpunkt kam ich mit Tatjana Oettl in Kontakt. Sie engagierte sich in einer privaten Tierschutzorganisation, die aus Ungarn französische Bulldoggen rettete und suchte für Manky, wie auch für weitere gerettete Hunde, eine neue, sichere Heimstätte. Ich entschied mich für Manky. Das Zusammenleben von Manky und Elly war nicht ganz zufriedenstellend. Beide Hunde lebten zwar friedlich nebeneinander – aber mehr auch nicht. Manky war quasi ein unzufriedener Zweithund. Aber nach einem halben Jahr starb Elly im April 2019. Für ein weiteres halbes Jahr war Manky nun Einzelhund bei mir.

Bruno

Danach zog Bruno im November 2019 bei uns ein. Wie im Falle von Manky, hatte ich Bruno auch vom Tierschutz von Tatjana Oettl übernommen. Zwischen Bruno und Manky herrschte sofort Sympathie. Bruno hat eine eigene Webseite.

Allgemeines zur Haltung von französischen Bulldoggen

Grundsätzlich betrachte ich es als kritisch französische Bulldogen als Welpen vom Züchter zu kaufen. Es ist eine sogenannte Qualzucht bei der gesundheitliche Probleme für den Verkaufserfolg der Frenchies als sog. „Modehunde“ in Kauf genommen werden. Auch ich hatte naiv geglaubt, dass Manky und Bruno nach erfolgreicher Nasen-/Gaumensegel-OP normal atmen könnten. Bei ihren Kurznasen sind Sprints von 30 – 40 m in möglich, dann geht die Luft aus. Andere Mischlinge laufen und laufen und laufen… Diese Rasse nicht.

Dann benötigt man auch ein ausreichendes Budget, um die notwendigen Tierarztbesuche, die Medikamentation etc. bezahlen zu können. Bruno und Manky nehmen zusammen für etwas mehr als 10,- € pro Tag Medikamente zu sich. Als besonders erwähnensswert möchte ich darauf verweisen, dass bei Bruno im Alter von 4 Jahren eine beginnende Arthrose diagnostiziert wurde. Diese Diagnose koppelte mein Tierarzt mit der Aussage, dass das rassebedingt sei. Ganz generell teilte mir vor Jahren der Leiter der Tierklinik Ismaning mit, dass von dieser Rasse nur 10 % der Hunde gesund seien. Damit habe ich mit drei kränklichen französischen Bulldoggen wohl eine vollkommene übliche Auswahl von französischen Bulldoggen. (Auch Bruno hat einen Herzfehler.)

Trotz allen Einschränkungen sind diese Hunde eine Bereicherung meines Lebens. Sie sind im wahrsten Sinn des Wortes treue Begleiter und bereiten mit ihrem Charakter viel Freude. Sie bellen sehr selten und wenn sie bellen, ist das nicht unangenehm. Sie sind friedfertig und sie machen auch keinen Unsinn, wenn man sie mal alleine lässt. Diese Hunde lieben das harmonische Zusammenleben – am besten verbunden mit möglichst vielen Streicheleinheiten.

Aus diesem Grund halte ich es mit dem leicht abgewandelten Zitat:

„Ein Leben ohne französische Bulldogge ist möglich, aber sinnlos.“

Loriot

In obigem Spruch darf meines Erachtens gerne jeder die Hunderasse durch seine Lieblings-Katzen- oder Hunderasse oder sonstige Tierart ersetzen.

Korrektorat Jürgen Mohl

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