Katja Wegener – Wandern für die Seele – Bayrische Voralpen

Ausführliche Rezension dieses Buches: Meine Familie und ich wohnt seit 2002 wieder im Münchner Raum. Wir haben so ziemlich alles Interessantes in der Nähe erwandert. Nun habe ich nach neuen Inspirationen für einfache Wanderungen gesucht, da ich über 5 Jahre keine Bergtouren mehr gemacht habe und auch nicht sonderlich sportlich bin. (Eckdaten: 1,63 cm groß, 95 kg, fast 63 Jahre alt. Ich habe Jahrzehnte kaum Sport getrieben, erst seit circa 5 Jahren betreibe ich regelmäßigen Anfänger- bzw. Seniorensport.) Mit dem Buch von Katja Wegener (hier ein Link auf das Buch bei amazon) scheine ich mich ansprechende Touren gefunden zu haben. Bisher kannten wir nur eine Tour, der hier vorgestellten 20. Nachdem wir nun dieses Jahr 6 der vorgestellten 20 Touren erwandert haben, lässt sich ein erstes Fazit ziehen: Das Buch hat sich für uns schon voll und ganz gelohnt. Heute neu meine Erläuterungen zu Tour 21. Somit habe ich nun schon Anmerkungen zu 7 der 20 im Buch geschilderten Touren und eine Tourbeschreibung, die nicht im Buch enthalten ist.

Da das abgedruckte Kartenmaterial in dem Buch nicht sonderlich genau ist, da die Karten logischerweise kleiner als eine Buchseite sind, empfehle ich oft bei Touren auf topografisches Kartenmaterial zurück zu greifen. Wir sind daher auf die Lösung gekommen, Screenshots von OpenTopoMap.org mitzunehmen. Der Droste-Verlag, in dem das Buch erschienen ist, bietet als Download alle Tourenkarten als GPX-Dateien an. Das haben erstmalig bei unserer 7. Tour, Tour 14, ausprobiert. Bei normaler Kartenansicht sieht man aber auf Google Maps keinesfalls irgendwelche Wege oder Wegkreuzungen auf der Wanderung. Man kann somit nur feststellen, ob man auf der Route ist, oder nicht.

Tour 6: Seenlandschaft um Bernried

Nach unseren Erfahrungen mit den anderen Touren haben wir als erste Maßnahme uns Screenshots von OpenTopoMap.org von dieser Gegend ausgedruckt. Damit und mit dem Buch sind wir vom S-Bahnhof Bernried losgewandert.

Der erste auf dem Weg liegende Weiher ist der Neusee. Weil ich danach lieber am Ostufer des Gallaweihers, in Sichtweite des Weihers entlang gehen wollte, als die relativ großzügige, im Buch beschriebene Westumgehung des Gallaweihers zu gehen, haben wir uns zu einer Änderung der Route entschlossen. Auf vielen unterschiedlichen Wegen kommt man nach dem Neusee zum Ostufer des Gallaweihers. Um diese Wege zu finden, empfehle ich aber die Mitnahme einer topografischen Karte. Auch quert man eine Strecke, die ich als reine Wanderstrecke bezeichnen würde. Andere mögen diese Strecke mit einem Spezialfahrrad noch fahren wollen, ich nicht. Und zum Schieben des Fahrrads ist diese Strecke wiederum relativ lang.

Nach dem Gallaweiher folgt der Auweiher. Wir haben auf dem kompletten Weg nur zwei Bänke gesehen. Eine davon liegt wunderschön am Auweiher. Wenn man weitergeht und schließlich auf eine asphaltierte Straße kommt, sind wir wiederum von der im Buch vorgeschlagenen Route, wo man voll der Sonne ausgesetzt gewesen wäre, abgewichen. Wir sind dort fast sofort rechts durch den Wald bis zum letzten Weiher, den man bei dieser Tour besichtigt, dem Hausstätter Weiher gegangen. Wir sind ab hier dann zurück zum Bahnhof Bernried gegangen und haben so die Tour abgeschlossen. Den Teil der im Buch vorgeschlagenen Tour, der einen noch an das Ufer des Starnberger Sees führt, haben wir somit ausgelassen.

Diese Tour ist sehr empfehlenswert, da sie etwas abseits der allgemeinen Ausflügerstrecken liegt. Auf der kompletten Wanderung haben wir zwei Fahrradfahrer und drei Gruppen von Wanderern getroffen. Während in der Nähe des Sees auch an einem Werktag in den Sommerferien viele Leute sind.

Das Buchheim Museum, das im Buch auch erwähnt wird, empfehle ich sogar als alleinigen Höhepunkt einer Ausflugstour. Wir haben das vor Jahren angeschaut und waren beeindruckt.

Tour 7 Teil 1: Von Wessobrunn Richtung Weghaus

Grundsätzlich steht hier bei der Tour „hier kann man das ganze Jahr gut wandern“. Bei 26 ° C in der Sonne am 02. August 2022 bin ich nur einen kleineren Teil der hier genannten 15 km gegangen und war den Tag fertig und spüre die Belastung noch am Tag danach. Wir haben am Parkplatz des Klosters Wessobrunn geparkt, da ich nicht auf dem Parkplatz eines Gasthofes parken wollte. Dadurch haben wir schon die ersten 4 Höhepunkte der Tour nicht gesehen. Selbst einen guten Blick auf das Kloster Wessobrunn hatten wir nicht mal.

Bei unserem zweiten Anlauf am 09. August sind wir vom Parkplatz des Klosters Wessbrunn Ausschilderung öffentliches WC gegangen. Dann durch die Klosterpforte in das Gelände. Interessant im Torbogen die Angaben, wie das Wessobrunner Gebet in heutigem Deutsch lautet. Nun hatten wir einen guten Blick auf Klostergebäude und grauen Herzog. Ich hatte aber Bedenken, dass dies Privatgelände ist und habe den See bzw. Brunnen und die Mariengrotte (Höhepunkt 4) nicht besucht. Dann rechts gehalten, wieder aus dem Gelände des Klosters heraus, das öffentliche Klo besucht (Kostenfrei, sauber, man kann Trinkgeld geben) und dann auf den Platz mit der Linde und dem Stein des Wessobrunner Gebets vor dem Gasthof zur Post. Die Inschrift kann man kaum lesen, man benötigt tatsächlich eine Übersetzung ins heutige Deutsch. Dann einen kurzen Weg zum Auto zurück. Im Gasthof zur Post sind wir nicht eingekehrt.

Nur leider habe ich dann am 02. August versucht den Weg mittels Google Maps nach Weghaus zu finden. Google Maps zeigt dann zwei Wege an. Der kürzere führt über die Staatsstraße. Wir haben also den längeren Fußweg gewählt. Als erster Höhepunkt war die Tassolinde imposant und gut ausgeschildert. Dann folgten wir Google Maps Führung. Der Weg ist nämlich keinesfalls, nicht nur spärlich, ausgeschildert. Zuerst hat man einen imposanten Blick. Allerdings haben wir nicht den Ammersee und schon gar nicht den Starnberger See gesehen. Man hat allerdings guten Ausblick bis über Raisting hinaus. Als wir in den Mischwald kamen, sind wir nach Google Maps sofort auf der Schmuzerstraße gleich wieder rechts. Nach einiger Zeit hörte der Weg, wie man auch auf OpenTopoMap.org erkennen an, mitten im Wald auf. (OpenTopoMap.org haben wir nicht vor Ort auf dem Handy geladen, da das so viel Akkuladung frisst. Diese Information haben wir also erst zu Hause am Computer gefunden.) Also zurück und die Schmuzerstraße entlang. Dieser Weg ist auch auf der mickrigen Karte im Buch, nach der man sich kaum orientieren kann, eingezeichnet, da der Weg entlang eines Bächleins führt. Dann rechts in eine Straße, die durch ein Landschaftsschutzgebiet führt, eingebogen und entlang gegangen. Last not least sind wir auf der Staatstraße St 2057 angekommen (vor Erreichung von Weghaus) und haben beschlossen von hier aus direkt nach Wessobrunn zurückzukehren. An einer Scheune entlang der Staatsstraße habe ich auf meinen Mann gewartet, der den ganzen Weg bis zum Kloster Wessobrunn zurückging und mich dann mit dem Auto abholte. Die südliche Schleife der Tour, mit den Höhepunkten Zellsee, Paterzeller Eibenwald haben wir somit nicht gesehen. Für unsere Kondition und Verfassung war das ausreichend Belastung. Grundsätzlich hätte ich diesen Weg lieber als gemütliche Fahrradtour zurück gelegt. Man geht immer in der prallen Sonne, außer entlang der Schmuzerstraße, die durch Mischwald führt. Ärgerlich fand ich auch, dass man am Anfang der Tour die ganzen Höhenmeter runter geht und am Ende der Tour alles wieder rauf.

Wir haben am 09. August eine Dreiergruppe getroffen, die versuchte die komplette Tour nach dem Buch zu gehen. Die Aussage war, dass die Westumgehung des Zellsees, die in diesem Buch angegeben ist, gesperrt ist. Sie sind daher ziemlich drumherumgegangen. Die Frage war auch, ob es vielleicht eine Ostumgehung des Zellsees gibt? Mein Mann hat dies heute versucht mit OpenTopoMap zu recherchieren und er meint Nein.

Tour 7 Teil 2: Vom Paterzeller Eibenwald zum Zellsee und nach Peißenberg

Planung am 02. August 2022: Nachdem uns die mickrige Karte im Buch nicht geholfen hat und Google Maps uns in die Irre geführt hat, haben wir unsere nächste Tour mit Hilfe von OpenTopoMap.org und diesem Buch geplant. Damit wir OpenTopoMap offline nutzen können, haben wir drei Screenshots der genannten Gegend ausgedruckt. Wir planen vom Parkplatz Wanderer Eibenwald den Paterzeller Eibenwaldweg zu gehen, zum Zellsee zu queren, an diesem entlang in Richtung Süden zu gehen und eventuell in Peißenberg im Landgasthof Eibenwald einzukehren und dann zum Parkplatz zurück zu gehen. Danach werden wir in 5 min Fahrt nach Wessobrunn fahren und uns die verpassten, im Buch geschilderten Höhepunkte 1 – 4 anschauen. Vielleicht kehren wir auch erst dort im Gasthof Post in Wessobrunn ein.

Durchführung am 09. August 2022: Wir haben am Parkplatz Wanderer Eibenwald geparkt. Nun war ein Eibenweg Rundweg ausgeschildert. (Allerdings fängt dieser Weg offiziell mit der Nummer 1 an, wenn man von Landgasthof zum Eibenweg her kommt.) Da ich Schwierigkeiten mit dem Kartenlesen habe, war ich irritiert, dass der Paterzeller Eibenweg, der auf OpenTopoMap eingezeichnet ist, nicht mit diesem Rundweg übereinstimmt. Nach gewissen Anlaufschwierigkeiten haben wir den Weg zum Zellsee gefunden. Ein schöner Wanderweg! Meistens im Schatten von Bäumen. Am Zellsee angekommen, sahen wir, dass nach Norden ein Band gesperrt war, Durchgang verboten, Betriebsgelände, videoüberwacht. Dies bestätigt die Aussagen der von uns getroffen Dreiergruppe, dass eine durchgängige Westumgehung des Zellsees nicht mehr möglich ist.

Am Zellsee entlang wandernd, wieder unter Bäumen, was ein Vogelschutzgebiet ist, haben wir sehr viele Schwäne gesehen, ein paar Enten, sonst nichts besonderes. Auffallend war, dass es sehr viel Schilf gab. Vögel, die das als Lebensraum haben, die kann man ja kaum sehen. Baden möchte ich nicht in dem See, er sah mir sehr schlammig aus. Am Ende vom Zellsee, rechts gehalten und in Peißenberg im Landgasthof zum Eibenweg eingekehrt. Man hat dort auf der Terasse einen schönen Panoramablick.

Vom Landgasthof aus, ist der Weg zum Eibenrundweg ausgeschildert. Direkt am Waldanfang ist ein handbeschriebenes Schild, kein Durchgang zum Zellsee. Dies ist Unsinn. Wenn man diesen Weg entlang wandert, gelangt man problemlos an den Zellsee. Nun sind wir abgebogen und den Anfang des Eibenrundwegs gegangen und haben problemlos zu unserem Ausgangspunkt der Tour, dem Parkplatz gefunden. Auf dem Rundweg haben wir auch noch eine Blindschleiche gesehen.

Fazit: Eine schöne Tour. Wohl um die 10 km lang. Empfehlenswert. Besonders aufgefallen ist mir, dass viele Leute mit Kindern den Eibenrundweg entlang gehen.

Tour 10: Moosrundweg 1 um Kloster Benediktbeuren

Grundsätzlich möchte ich jedem, der wie ich Schwierigkeiten mit dem Kartenlesen hat, mitteilen, dass man auf dem Großparkplatz des Klosters Benediktbeuren stehend, mit Blick auf das Kloster, sich rechts zu halten hat. Ausschilderung Benediktbeurer Weg. Dann kommt man entlang der Jugendherberge an eine Weggabelung, wo man auf einer Karte bestens ausgeschilderte Wege anschauen kann. Der Weg, der in dem Buch beschrieben wird, ist Moosrundweg 1. Moosrundweg 2 ist wesentlich kürzer und wohl auch für eine Wohlfühl-Wanderung interessanter. Zu Moosrundweg 3 kann ich nichts sagen. Grundsätzlich hat mich an der Wanderung gestört, dass es eher ein Fahrradweg ist. Das erste Drittel ist ein interessanter Naturlehrpfad, der gut auf breitem Weg zu gehen ist. Das zweite Drittel ist ein manchmal schmaler Weg entlang der Loisach. Auf den Teilen geht man immer wieder im Schatten von Bäumen. Das dritte Drittel, entlang des breiten Prälatenwegs, ist eben, ohne jeglichen Schatten. Wir hatten da tolle Vogelbeobachtungen! Um die 10 Störche und zwei rote Milane. Aber – an einem heißen Tag ist das schon ein Problem durchzuhalten. Mit dem Fahrrad ist vor allem dieser Teil wohl eher ein Genuss. Eine Einkehr am Abschluss in das Klostercafé möchte ich jedem ausdrücklich empfehlen. Falls man aber großen Hunger hat, ist wohl ein Besuch der Klosterschenke ratsamer. Ganz allgemein möchte ich noch anmerken, dass das Gebiet ein Moor ist. Das hatte ich ganz vergessen, nachdem meine letzte Tour in diesem Gebiet so um die 5, 6 Jahre zurück lag und trotz der Nennung im Buch nicht berücksichtigt. Viele Schnaken und viele andere stechende Insekten versuchen somit einen als Nahrungsgrundlage zu nutzen. Aber das ist auszuhalten, finde ich. Mein Mann empfiehlt deswegen lange Hosen anzuziehen.

Tour 14: Taubenberg-Rundweg von Osterwarngau aus

Grundsätzlich ist die Tour im Buch in der Reihenfolge Osterwarngau, Birkenweg, zum Taubenberg-Rundweg, diesen wiederum im Gegenuhrzeigersinn (in der Reihenfolge Taubenberg, Aussichtsturm, Gasthof Taubenberg, Wallfahrtskapelle Nüchternbrunn) und dann nach Osterwarngau dem Wallfahrtsweg folgen bis zum Nüchternbrunnweg. Wir sind uns unklar, welche Richtung besser ist. Wir können nur sagen, dass das Parken im Birkenweg 2,- € kostet und das Parken im Nüchternbrunnweg kostenlos ist.

Wir sind an einem Werktag den Weg gegangen, der gut ausgeschildert ist. Der Aussichtsturm war geschlossen, der Gasthof Taubenberg hat nur Samstag und Sonntag auf, und die Wallfahrtskapelle war auch abgeschlossen. Trotzdem hat uns diese Tour gut gefallen. Auch an einem heißen, sonnigen Tag gut wanderbar, da man fast immer im Wald geht. Wir vermuten nur, dass die Angabe im Buch 6,5 km für den Gesamtweg falsch ist. Unser Schrittzähler gab uns über 17.000 Schritte an, womit die Tourlänge wohl eher um die 10 km ist.

Tour 15: Rundtour Josefstaler Wasserfälle Nähe Schliersee

Diese Tour ist als Rundtour Wasserfälle so einigermaßen gut ausgeschildert. 1,5 h Dauer und 120 Höhenmeter dürften korrekte Angaben sein. Statt der blumigen Beschreibung wäre mir lieber als Beschreibung gewesen, dass es erst relativ steile, schmale Wege durch den Wald die Wasserfälle entlang hoch geht. Das ist circa ein Drittel oder ein Viertel des Gesamtweges. Wenn man dann, kurz nach der Brücke auf dem höchsten Punkt ist, geht es sehr gemütlich auf einem breiten Weg zurück in den Ort. Ein Highlight war das genannte Café Brunnhof am Ende der Tour. Leckerste, selbstgemachte, frische Windbeutel und Kuchen! Exzellenter Kaffee.

Tour 17: Kuhflucht Wasserfälle Nähe Farchant

Die Tour scheint mir nur zum Teil selbst begangen worden zu sein. Das Floß, das den Einstieg beim Waldlehrgang markieren soll, gibt es nicht. Daher haben wir uns dort verlaufen und sind geradeaus gegangen. Haben aber mit Hilfe eines Wald-Bauern zurück auf den Weg, am Ende des Waldlehrgangs, kurz vor der ersten Brücke gefunden und sind dann über die zweite beschriebene Brücke bei den Kuhfluchtwasserfällen noch höher gegangen. Meines Erachtens hatten wir laut unserem Höhenmesser schon 200 Höhenmeter hinter uns, dann kam ein Schild „Nur für Geübte“. Da beschloss ich mit meinem Mann umzudrehen. Daher kamen wir nicht auf den Gipfel. Zurück sind wir dann über den Waldlehrgang, da wir den ja beim Aufstieg verpasst haben. (Die Angabe für die Zeitdauer und die Höhenmeter der gesamten Tour scheinen nur für den Weg bis zur zweiten Brücke zu stimmen. Nicht, falls man bis zum Gipfel aufsteigt.)

Tour 18: Rund um die Osterseen

Dies ist definitiv eine Tour, die wir nach diesem Buch nicht erwandern werden. Warum?

  • Wir haben vor Jahren diese Wanderung schon gemacht. Sie ist die einzige, die uns aus diesem Buch schon bekannt war.
  • Auf diesem Weg sind so viele Leute unterwegs, es ist eine richtige Massenwanderung.

Damals hatte ich ein GPS-Gerät dabei, da ich befürchtete, wir könnten uns verlaufen. Auch den Ratschlag, den ich bei so manchen anderen Touren mache, dass man topografisches Kartenmaterial dabei haben sollte, um sich orientieren zu können, ist hier völlig unnötig. Man kann sich wohl kaum verlaufen.

Grundsätzlich finde ich, wenn man diese Tour noch nie gemacht hat, sollte man sie ein Mal abwandern. Sie ist landschaftlich schön.

Tour 21: Panaromatour Tegernseer Höhenweg

Dauer Wanderung 1,5 h, 90 Höhenmeter, Länge um die 5 km; Dauer Schiffsreise 25 min

Auf Komoot werden einige Touren angezeigt, wenn man Tegernseer Höhenweg eingibt. Unsere Wanderung weicht von den dortigen Vorschlägen etwas ab: Parken im Parkplatz Gmund Seebad (2 h kostenloses Parken). Südlich entlang der Hauptstraße gehen, bis die Ausschilderung Tegernseer Höhenweg kommt. Dieser bis zum Ende folgen. (Es gibt kurz vor dem Ende des Weges eine Ausschilderung Tegernsee, dieser nicht folgen.) Dann am Bahnhof von Tegernsee vorbei zur Schiffsanlegestelle Rathaus Steg 1. Dort ein Schiff Linie B bis zur Haltestelle Gmund Seeglas nehmen. Kosten Fahrpreis für einen Erwachsenen 8,20 €, Stand September 2022.

Von einer anderen Variante hat mir heute meine Freundin Erika Greimel erzählt: Den BOB bis Gmund nehmen. Von Gmund aus den Tegernseer Höhenweg erwandern und dann in Tegernsee den Zug nach Hause nehmen.

Laut den Tourenbeschreibungen auf Komoot kann man, anstatt das Schiff oder den Zug zu nehmen, entlang der Bundesstraße komplett bis zum Ausgangspunkt zurückgehen.

Für den sehr gut ausgeschilderten Tegernseer Höhenweg benötigt man kein GPS-Gerät und keine topografischen Karten. Mit Google Maps kommt man wohl problemlos in Tegernsee bis zur Schiffsanlegestelle. Wanderung meistens im Schatten von Bäumen, somit auch gut im Hochsommer machbar.

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