Auf der Suche nach dem Märchenprinz – SEO ohne Agentur

SEO – wichtig für jede Webseite

Eine neu erstellte Webseite ist ein bisschen wie Dornröschen: Sie wartet darauf, vom Prinzen wach geküsst zu werden. Nur – hier hakt der Vergleich – reicht unserer Webseite nicht ein Prinz, sondern möglichst viele sollen es sein. Und diese Prinzen kämpfen nicht mit Ungeheuern oder schlagen sich durch den gefährlichen dunklen Wald durch, diese Prinzen kämpfen mit der Suchmaschine ihrer Wahl, sei es Google, Bing oder Ecosia, um nur einige zu nennen, und geben dort Keywords ein, um ihr Dornröschen zu finden. Ein Vorhaben, das u.U. auch mehrerer Anläufe bedarf um erfolgreich zu sein.

Daher versucht man für fast jede Webseite Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization, kurz SEO, damit die Kämpfe der Prinzen möglichst effektiv sind und damit unsere Webseite bei den entsprechenden Keywords möglichst hoch gelistet ist.

SEO mit Agentur – kostspielig

Suchmaschinenoptimierung wird von speziellen Anbietern als monatliche Dienstleistung verkauft. Da kommen schnell Preise ab 300,- € Grundpreis und dann zusätzlich 100,- € pro Monat zusammen. Dafür ist man dann gut versorgt, aber die Preise sind eben auch stolz.

SEO mit WordPress Plugins

Im letzten Artikel über WordPress bin ich auf die Bedeutung von Plugins eingegangen. Indem man diese in WordPress installiert, steht einem mehr Funktionalität zur Verfügung. Auch im Falle der SEO werden verschiedene Plugins angeboten, eine Auflistung findet man z.B. hier bei t3n. Ich habe bis jetzt vor allem das Plugin Yoast SEO verwendet, sowohl in der kostenfreien Variante wie auch als kostenpflichtiges Premium-Plugin. Auf der Webseite der Hersteller wird damit geworben, dass Yoast SEO das für WordPress meist verwendete SEO Plugin ist.

Yoast SEO – kostenfrei oder kostenpflichtig?

Für grundlegende SEO langt bereits die kostenfreie Version, allerdings ist die kostenpflichtige Version spürbar besser: Ein merkbarer Unterschied zwischen den beiden Varianten ist, dass die kostenpflichtige anscheinend besser gewartet wird und auch Softwarefehler, die in der kostenfreien Variante vorhanden sind, ausgemerzt sind. Deswegen würde ich die kostenpflichtige Variante auch Leuten empfehlen, die die zusätzliche Funktionalität des Premium Plugins vielleicht gar nicht nutzen wollen.

Wenn man die zusätzlichen Features, die von der kostenpflichtigen Variante angeboten werden, nutzen will, spätestens dann ist der Kauf des kostenpflichtigen Plugins sinnvoll. Zusätzlich ist im Premium Plugin die Möglichkeit vorgesehen, die eigenen Seiten auch auf mehrere unterschiedliche Keywords hin zu optimieren. Dies ist z.B. dann sinnvoll, wenn es zu einem Keyword ganz ähnliche Synonyme gibt, die auch berücksichtigt werden sollen oder müssen. Ein nettes Feature des Premium-Plugins ist auch die automatische Einsetzung von Redirects, wenn man Seiten umbenennt.

Wie arbeitet man mit Yoast SEO?

Die Optimierung durch das Plugin Yoast SEO nimmt man auf jeder Seite von WordPress vor. Wenn das Plugin aktiviert ist und im allgemeinen Teil die Funktionen freigeschaltet sind, erscheint ein Zusatztext von Yoast nach dem Inhalt jeder Seite.

Zuerst kann man Meta-Angaben wie den SEO-Title und den Kurztext der Seite, der zu der Seite zugehörig in der Suchmaschine angezeigt wird, frei gestalten. Danach kommt das Focus Keyword. Hier kann man nun ein oder zwei oder sogar mehr Worte festlegen, nach denen man die entsprechende Webseite optimieren will. Fast unverzüglich werden einem in einer Art Ampelschaltung mit Rot, Gelb und Grün dann um die 10 bis 15 Verbesserungsvorschläge bzw. Anmerkungen, die man mit dieser Seite machen kann, explizit zu diesem Keyword angezeigt. Hier versteckt sich das SEO-Know-How, dass man von dem Plugin geliefert bekommt! Grüne Anmerkungen hat man geschafft und kann zufrieden sein. Gelbe sind verbesserungswürdig und rote Verbesserungsvorschläge sollten dringend geändert werden. Nicht immer weiß man sofort, was man tun soll, um die Verbesserungsvorschläge umzusetzen, aber nahezu alle Verbesserungsvorschläge sind auch einem Laien klar verständlich. Wenn nicht, kann man sich in der Hilfe zu den fragwürdigen Punkten zusätzlich informieren und die eigenen Fragen klären.

Zusammenfassung

Ich hoffe mit diesem Artikel eine sinnvolle Alternative zur Umsetzung einfacher SEO-Funktionalität in einer WordPress-Webseite erläutert zu haben.